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Gewerkschaftsbund Winterthur |
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Resolution der Delegiertenversammlung des Gewerkschaftsbundes Winterthur 13.01.2005
Nein zur Lohnkürzung
Donnerstag, 13. Januar 2005
Die am 13. Januar versammelten Delegierten des Gewerkschaftsbundes Winterthur appellieren an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stadt Winterthur, die am 23. Januar zur Abstimmung gelangende Lohnkürzungsvorlage abzulehnen.
Es geht nicht an, das Personal der Stadt Winterthur büssen zu lassen für eine verfehlte, im Interesse der Reichen stehende Einnahmenpolitik. Ganz abgesehen davon, dass das Personal der Stadt in den letzten Jahren schon um zahlreiche Lohnbestandteile geschröpft wurde und so bereits grosse Opfer gebracht hat.
Die vorgeschlagene Lohnkürzung rettet die Stadtfinanzen nicht, setzt aber ein ganz falsches Signal. Sie liegt präzis in der Linie der neoliberalen Lohndruck-Strategie, die auf eine generelle Senkung der Löhne abzielt.
Dem Gewerkschaftsbund ist es unverständlich, dass sich die Winterthurer Stadtbehörden dazu einspannen lassen. Ein Ja zu den Lohnkürzungen gäbe in allen andern Bereichen jenen Kräften auftrieb, die auf Lohndruck machen. Über kurz oder lang würde ein solcher Entscheid auch auf die Löhne in der Privatwirtschaft durchschlagen.
Ob angestellt bei der Stadt oder beschäftigt in der Privatwirtschaft: wehren wir also diesen Angriff gemeinsam ab, stimmen wir nein!
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