Im Hinblick auf die Parlamentswahlen im Jahr 2006 wurde intensiv diskutiert, ob und wie die Gewerkschaften sich wieder daran beteiligen sollen. Die Gewerkschaftsvertretenden möchten sich auch auf der Parlamentarischen Ebene in der Stadt Winterthur aktiv beteiligen und damit ihre Anliegen in die Politik einbringen. Es herrscht die Meinung vor, das ein weiterer Sozialabbau nur verhindert werden kann, wenn genügend Stimmen da sind, die sich vehement dagegen wehren. In der Vergangenheit geschah dies jeweils in enger Zusammenarbeit mit der Sozialdemokratischen Partei. Der Gewerkschaftsbund wird auch bei den Wahlen im Jahr 2006 wieder eng mit der Sp zusammenzuarbeiten um so den grösst möglichen Einfluss für die benachteiligten in dieser Stadt zu erreichen. Die Rechnung 2004 der Stadt Winterthur schliesst mit einem Aufwandüberschuss von rund vier Millionen Franken ab. Das ist ein besseres Resultat als erwartet werden konnte, war doch im vergangenen August noch mit einem Defizit von 18 Millionen Franken gerechnet worden. Aufgrund dieses prognostizierten Defizites wurde im Januar beschlossen den Lohn der Städtischen Angestellten um 3 % zu kürzen. Was die Gewerkschaften schon immer gesagt haben bestätigt sich nun in aller Deutlichkeit. Bei der Lohnkürzung handelt es sich um eine völlig unnötige und ungerechte Massnahme. Die Delegierten des Gewerkschaftsbundes fordern nun die sofortige Rücknahme des Entscheides und die wieder Einführung von 100 % Lohn für die Städtischen Angestellten.
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Ja zum Unia-Beitritt in den L-GAV Migros - aber ohne Maulkorb
Medienmitteilung der Gewerkschaft Unia: Bern, 7. April 2005
Der Zentralvorstand von Unia hat der Beitrittsvereinbarung zum Landes- Gesamtarbeitsvertrag Migros (L-GAV) zugestimmt, jedoch ohne die von Migros nachgeschobene Bedingung, wonach jede öffentliche Auseinandersetzung zwischen Gewerkschaft und Migros ausgeschlossen wäre und als Verletzung des Arbeitsfriedens gelten würde.
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EU / Ost-Erweiterung und flankierende Massnahmen
Gefährdet die Untätigkeit des Volkswirtschaftsdepartements Löhne und Gewerbe?
07.04.2005, Alte Kaserne Winterthur, 2. Stock, 19:30 Uhr
Flyer (.pdf)
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Schliessung Energieladen der Städtischen Werke Winterthur: Falscher Entscheid !
Zwar erfolgt der Personalabbau sozialverträglich, doch gehen Stellen verloren: konkret 1,6 Stellen im Verkauf und - besonders stossend - drei Lehrstellen. Der Stadtrat hat in der Vergangenheit einen lobenswerten Sondereffort in Sachen Lehrstellen gemacht und zusätzliche Lehrstellen in der Verwaltung geschaffen. Jetzt streicht er drei Stellen und torpediert damit seine eigene, bisher fortschrittliche Lehrstellen-Politik!
Für die Gemeinderatsdebatte vom nächsten Montag ist die Motion Fritschi (2004/112), die ja die Schliessung des Energieladens verlangt, traktandiert. Dass der Stadtrat nicht diese Debatte abwartet und Gemeinderat und Öffentlichkeit vor vollendete Tatsachen stellt, ist unverständlich. Um so mehr, als diese Motion kaum Chancen hat, eine Mehrheit zu finden!
Der VPOD wird andere Organisationen, die sich für den Erhalt des Ladens einsetzen, unterstützen.
Medienmitteilung 17.03.2005
Die Städtischen Werke Winterthur (StWW) wollen den bei der Kundschaft äusserst beliebten Energieladen und damit das beste und bald letzte Elektrofachgeschäft Winterthurs schliessen. Gleichzeitig soll ein Kundenzentrum, für das kaum eine Nachfrage besteht und das niemanden interessieren wird, aufgebaut werden. Das ist der falsche Weg!
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StWW: Selbständig öffentlichrechtliche Anstalt unnötig
Medienmitteilung 25.02.2005
Den StWW geht es gut. Sie bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern von Winterthur einen hervorragenden und zuverlässigen Service. Damit das auch so bleibt, braucht es keine weiteren Experimente, wie Struktur- oder Rechtsformänderungen!
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"Offener Brief" an Regierungsrat
01.02.2005
Am 1. Februar hat die Unia anlässlich einer Aktion dem Regierungsrat einen "Offenen Brief" übergeben, der diesen auffordert, die Verantwortung zu übernehmen für die Umsetzung der flankierenden Massnahmen im Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit.
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Hände weg vom Sonntag – damit der Sonntag kein Werktag wird!
Sonntagsarbeit ist in gewissen Fällen nötig, z.B. in Spitälern oder im öffentlichen Verkehr. Sonntagsarbeit darf aber nicht zum Normalfall werden. Genau das will das Parlament mit einer Änderung des Arbeitsgesetzes durchsetzen.
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Am 23. Januar 2005: Nein zur Lohnkürzung beim städtischen Personal
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Neun Gründe gegen die 3%ige Kürzung der städtischen Löhne in Winterthur
Darüber wird am 23. Januar 2005 abgestimmt: Stadt- und Gemeinderat wollen die Löhne des städtischen Personals linear um drei Prozent kürzen. Das städtische Personal hat gegen diesen Beschluss das Referendum ergriffen. Warum? Tatsache Nr. 1: Im öffentlichen Dienst gibt es längst keine Privilegien mehr. Tatsache Nr. 2: Die Stadt zahlt keineswegs überdurchschnittliche Löhne. Tatsache Nr. 3: Die Kosten steigen, die Löhne sinken. Tatsache Nr. 4: Lineare Lohnkürzungen sind falsch und fantasielos. Tatsache Nr. 5: Lohnkürzungen sind ansteckend. Tatsache Nr. 6: Die Lohnkürzung bei den Städtischen schadet der Wirtschaft. Tatsache Nr. 7: Der Kanton verzichtet auf Lohnkürzungen. Tatsache Nr. 8: Der Stadtrat handelt stur und kompromisslos. Tatsache Nr. 9: Die Lohnkürzung verhindert keine Entlassungen. |
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Resolution der Delegiertenversammlung des Gewerkschaftsbundes Winterthur
13.01.2005
Nein zur Lohnkürzung
Die am 13. Januar versammelten Delegierten des Gewerkschaftsbundes Winterthur appellieren an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stadt Winterthur, die am 23. Januar zur Abstimmung gelangende Lohnkürzungsvorlage abzulehnen.
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Der VPOD Winterthur ergreift das Referendum gegen die städtische Lohnkürzung Medienmitteilung vom 29. September 2004 Der VPOD Winterthur ergreift das Referendum gegen die vom Gemeinderat beschlossene dreiprozentige Kürzung der städtischen Löhne. Nachdem sich in einer Urabstimmung unter den Mitgliedern des VPOD eine klare Mehrheit von 86% (bei einer Stimmbeteiligung von 55%) für ein Referendum ausgesprochen hat, ist die Unterschriftensammlung bereits heute lanciert worden. Der VPOD gedenkt, die nötigen 500 Unterschriften innert kurzer Frist zu sammeln. Die Lohnkürzung ist kontraproduktiv und wirkt beim Personal äusserst demotivierend. In den letzten Jahren sind die Löhne im öffentlichen Dienst gegenüber jenen in der Privatwirtschaft zurückgegangen, und speziell in Winterthur hat das städtische Personal genug (Lohn)Opfer gebracht. Es geht zudem nicht an, das Personal für etwas "bezahlen" zu lassen, das es selber nicht verschuldet hat. Mit dieser Lohnkürzung gibt die Stadt Winterthur für andere Verwaltungen aber auch für die Privatwirtschaft ein gänzlich falsches Signal. Der VPOD wird zusammen mit befreundeten Organisationen die Abstimmungskampagne vorbereiten und durchführen. Der Referendumsbogen kann als pdf ausgedruckt, unterschrieben und auch nur teilweise ausgefüllt so rasch als möglich, aber spätestens bis am 20. Oktober 2004, an VPOD Winterthur, Postfach 2511, 8401 Winterthur gesendet werden. |
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Nein zur Rentenkürzung bei den AHV und IV Zuschüssen
Die Delegierten des Gewerkschaftsbundes Winterthur sagen einstimmig Nein zur Rentenkürzung bei den Städtischen Zuschüssen zu den AHV-IV Renten.
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Keine Privatisierung von städtischen Alters- und Pflegeheimen!
Mit Erstaunen nimmt der VPOD zur Kenntnis, dass in Winterthur fraktionsübergreifend die Privatisierung von Alters- und Pflegeheimen willkommen ist oder zumindest geprüft werden darf.
Die Privatisierung von Alters- und Pflegeheimen führt zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und gefährdet die Qualität und soziale Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung. Damit der Zugang zu einem hochstehenden Betreuungsangebot sichergestellt ist - und zwar unabhängig vom persönlichen Einkommen -, muss die Verantwortung für die Gesundheitsversorgung bei der öffentlichen Hand liegen. Private werden ein Altersheim nur gewinnorientiert betreiben; rentiert es nicht, wird es geschlossen.
Kommt hinzu, dass aufgrund der heutigen, ungesetzlichen Situation bezüglich Abgeltung von Pflegeleistungen durch die Krankenkassen auch mit einem Outsourcing oder einer Privatisierung keine Kosten eingespart werden können. Es fallen einfach mehr indirekte Subventionen in Form von zusätzlichen Ergänzungsleistungen und Beihilfen an. Deshalb ist diese Diskussion unsinnig.
Der VPOD wird sich gegen eine allfällige Privatisierung von Alters- und Pflegeheimen wehren.
30. 10. 2004 Medienmitteilung
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Nein zur 11. AHV-Revision. Nein zum Steuerpaket.
Bilder vom 1. Mai in Winterthur
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