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  Pressemitteilung des Winterthurer Komitees Nein zur Sonntagsarbeit
Medienmitteilung 11.11.2005

Am 27. November 2005 wird über die Änderung des Arbeitsgesetz und die Einführung der Sonntagsarbeit abgestimmt.

Wird das neue Arbeitsgesetz angenommen, können künftig sämtliche Geschäfte in grösseren Bahnhöfen und Flughäfen am Sonntag uneingeschränkt geöffnet sein. Wir wollen den heutigen Sonntagsverkauf von Medikamenten, Lebensmitteln und anderen Gütern für den Reisebedarf in Bahnhöfen und Flughäfen nicht verbieten. Aber die berechtigten Ausnahmen vom Verbot der Sonntagsarbeit sollen nicht zur Regel werden.

Die Gesetzesrevision ist Teil einer politischen Strategie, die auf eine generelle Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten zielt. Die Ausweitung der Sonntagsarbeit ist ein Schritt hin zu Abschaffung des arbeitsfreien Sonntags. Dagegen wehren wir uns. In Winterthur hat sich nun ein breit abgestütztes Komitee gebildet, dass sich gegen die unbeschränkten Öffnungszeiten aller Geschäfte auf den Bahnhöfen und Flugplätzen zur wehr setzt.

Gewerkschaft UNIA Winterthur, EVP Winterthur, SP Winterthur, GRÜNE Stadt und Bezirk Winterthur, JUSO, VPOD Winterthur, Arche Winti, AL Winterthur, Gewerkschaft SEV-LPV Weinland, Evangelische Allianz Winterthur, Gewerkschaftsbund Winterthur, Kirchenpflege der ev. ref. Kirchgemeinde Winterthur- Seen.

 
 

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